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Damit das klar ist: Diese Fusion ist noch lange nicht beschlossen

thyssenkrupp tut so, als laufe die Fusion mit Tata bereits in geordneten Bahnen. Doch die entscheidende Frage, „Wie hoch ist das Risiko. Und ist es überhaupt beherrschbar?“, ist noch nicht einmal im Ansatz beantwortet. Für die IG Metall ist klar: Wir verhandeln erst, wenn wir wissen, dass es im Sinne der Beschäftigten ist.

thyssenkrupp will eine Fusion mit Tata unbedingt voranbringen. Beide Unternehmen haben ein sogenanntes „Memorandum of Unterstanding“ unterschrieben, also eine unverbindliche Absichtserklärung. Solche Erklärungen kann die Konzernspitze unterschreiben, ohne dass der Aufsichtsrat zustimmen muss. Die Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat hätte das derzeit auch nicht getan, aber die Konzernleitung hat noch nicht einmal gefragt. Der Aufsichtsrat nimmt dies zur Kenntnis. thyssenkrupp will den Zusammenschluss mit aller Macht.

Die Absichtserklärung alleine bedeutet allerdings nicht viel. Ob aus der Absicht Ernst werden kann, muss sich aus Sicht der IG Metall erst noch erweisen. „Wir verhandeln nicht, bevor wir nicht wissen, wo der Zug hinfährt“, sagt Markus Grolms, der für die IG Metall im Aufsichtsrat sitzt. Erst muss klar sein, dass das Konzept wirtschaftlich trägt. Dann muss klar sein, dass die Interessen der Beschäftigten gewahrt sind und nicht wieder nur die der Banken, Aktionäre und Finanzmarkt-Jongleure. Erst dann, und nur dann, verhandeln wir!

Viele Fragen sind völlig ungeklärt. Hätte das neue Unternehmen eine Chance auf dem Markt? Was wird aus den Beschäftigten? Was aus den Stahl-Standorten? Die Befürchtung, dass es nur darum geht, das Unternehmen für eine Zerschlagung vorzubereiten, damit sich Großaktionäre die Filetstücke herausschneiden können, hat die Konzernleitung bislang nicht widerlegt.

 

Das thyssenkrupp-Märchen

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Die Konzernleitung und ihre PR-Agenturen rühren die Werbetrommel! "Schöne heile Welt" könnte der Film heißen. Alles lichtdurchflutet und happy.

Aber wo wären wir als Belegschaft , wenn wir in Rheinhausen nicht gekämpft hätten? Und wo, wenn wir nicht solidarisch und geschlossen die feindliche Übernahme durch die damalige Krupp AG in andere Bahnen gelenkt hätten?

Es ist unsere Geschichte. Und deshalb ist es auch unsere Zukunft!

 

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