Solidarität ist nicht teilbar

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07.11.2017

Unsere Forderungen

Textgalerie

1. Wer Gewinne abschöpfen will, muss auch mögliche Verluste übernehmen.

Die IG Metall fordert, dass die Abschöpfung von Gewinnen auf mehrere Jahre ausgeschlossen oder begrenzt wird und die Mutterkonzerne für künftige Verluste einstehen.

2. Das Eigenkapital des Joint Ventures besteht im Wesentlichen aus Anlagegütern. Ohne Barmittel sind aber Zukunftsinvestitionen nicht möglich.

Wir fordern ausreichende Liquidität, um das laufende Geschäft ohne Finanzierungsengpässe bestreiten zu können.

3. Bisherige Berechnungen des Joint Ventures tragen nur unter guten Weltmarktbedingungen.

Wir brauchen keine Schönwetterprognosen. Die Tragfähigkeit des Joint Ventures muss im Stresstest bewiesen werden. Und zwar glaubhaft, mit unabhängigen Gutachten.

4. Die Stahlbranche leidet an Überkapazitäten, das beklagen alle, landauf, landab.

Wir fordern Klarheit über die Folgen von zusätzlichen Millionen Tonnen Stahl aus Indien für die europäischen Standorte. Kein Stahlimport zulasten der Kapazitäten in Europa.

5. Tata will die Verpflichtungen aus dem britischen Standort mit in das Joint Venture einbringen.

Wir fordern ein unabhängiges Gutachten über die beträchtlichen Risiken bei den Pensionsverpflichtungen.

6. Alle strategischen Entscheidung sollen in den Niederlanden getroffen werden: ohne Beteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das ist inakzeptabel.

Wir fordern Mitbestimmung dort, wo die Entscheidungen über die Strategie und über uns getroffen werden. An diesen Entscheidungen wollen wir auch in Zukunft beteiligt sein.

7. Bisher gibt es keine belastbaren Aussagen zu den Standorten und der Beschäftigung in Deutschland.

Wir fordern Klarheit über das künftige Produktionsnetzwerk. Wir glauben nicht, dass der Vorstand noch keine Planung hat. Die Karten müssen auf den Tisch. Jetzt.

8. Mit dem geplanten Joint Venture will der Konzern sich offensichtlich aus der Verantwortung stehlen.

Wir fordern Arbeitsplatzsicherheit und Beschäftigungsgarantien von der thyssenkrupp AG.

9. Bisher gibt es keine Auskunft über die Auswirkungen des neuen Produktionsnetzwerkes auf Standorte und Beschäftigung in Deutschland.

Wir fordern jetzt klare und verlässliche Aussagen und Vereinbarungen zur Zukunft der Standorte und der Anlagen. Und klare Investitionszusagen: Zukunft braucht Investitionen, sowohl in bestehende als auch in neue Anlagen.

10. Die Stahlbetriebe sollen mit der geplanten Fusion augenscheinlich in eine ungewisse Zukunft abgeschoben werden.

Wir fordern, dass thyssenkrupp Wort hält und Stahl auch in Zukunft Teil von thyssenkrupp ist. Daher muss sich der Konzern langfristig verpflichten seine Anteile am Joint Venture zu halten.

 

Solidarität ist das, was zählt!

Stahl muss ein Teil von thyssenkrupp bleiben. Wir wollen ein Zukunftskonzept, das die Beschäftigten schützt. Jeder einzelne Arbeitsplatz hat Name und Gesicht. Und eine Meinung, die zählt. Hier kannst du dein Foto hochladen und dich an die Seite der Kolleginnen und Kollegen stellen. Oder auch für den Vorstand ein Statement hinterlassen.

 

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