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„Wir wollen den Stahl nicht loswerden“

Vorstandvorsitzender Heinrich Hiesinger laut der Deutschen Presse-Agentur am 21. September 2017

„Die deutschen Stahlkocher behalten ihre Montanmitbestimmung so, wie sie heute ist.“

Hiesinger am 4. Oktober 2017 im Interview mit „Bild“

„Nirgends auf der Welt könnten wir Rohstahl günstiger produzieren als an der brasilianischen Küste...

Der damalige Thyssen-Krupp-Konzernchef Ekkehard Schulz am 15. November 2004 in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

... [D]ie rund 3000 Jobs, die wir in Brasilien schaffen, werden ja nicht aus Deutschland verlagert, im Gegenteil: Sie sichern die Arbeitsplätze hier zu Lande, weil wir nur so konkurrenzfähig bleiben.“

Der damalige Thyssen-Krupp-Konzernchef Ekkehard Schulz am 15. November 2004 in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

„Zweck der Stiftung soll es (...) sein, (...) die EInheit des Unternehems Fried. Krupp dem Willen seiner Vorfahren entsprechend auch für die fernere Zukunft zu wahren.“

Aus der Satzung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

Verkauft für die Schulden der Chefetage

Durch die Geschichte von thyssenkrupp zieht sich eine Spur von Missmanagement. Die Folge: Ein Unternehmensteil nach dem anderen wurde verkauft. Die Zahl der Arbeitsplätze, die der Konzern auf diese Art zu Geld machte, summiert sich seit 2009 auf weltweit fast 50.000.

 

August 2009

Blohm + Voss
1.700 Beschäftigte

Oktober 2009

Nordseewerke
1.200 Beschäftigte

Oktober 2009

Industrieservices
12.500 Beschäftigte

Mai 2011

Umformtechnik
5.700 Beschäftigte

Dezember 2011

Xervon
9.000 Beschäftigte

Dezember 2012

Nirosta
11.000 Beschäftigte

Juli 2013

Tailored Blanks
930 Beschäftigte